Text verfasst von William Meneses, Abschluss in Journalismus am IDP.
Es ist ein sehr heikles Thema. Das ist eine Tatsache. Kein Wunder, dass ich Angst davor hatte. Es war jedoch nicht der ganze Schrecken, den ich mir vorgestellt hatte. Im Gegenteil, es war sehr aufschlussreich und hat mein Wissen über das Thema sehr erweitert. Ist AIDS ein Todesurteil? Was für ein Nichts! 40 Jahre nach der ersten Diagnose ist die Wissenschaft in einem sehr fortgeschrittenen Stadium und eine endgültige Heilung steht vor der Tür.
Dieser Bericht machte mir klar, dass ich Vorurteile gegenüber dem Thema hatte. Etwas, das ich mir nie hätte vorstellen können. Vor allem aufgrund der Ansteckungsformen und der Lebensweise HIV-positiver Menschen. Es sind normale Menschen, die nach der Behandlung so gut wie möglich leben. Ich hatte Kontakt zu Raimundo Nonato, einem Psychologen, der in seinem Beruf sehr erfolgreich war, bei guter Gesundheit und voller Hoffnung auf eine Heilung.
Ein weiterer sehr interessanter Punkt ist der Umgang des brasilianischen Gesundheitswesens mit AIDS und seinen Patienten. Nach dem, was ich aus den befragten Quellen gehört habe, war Brasilien immer eine Referenz zu diesem Thema, auch wenn das Modell von anderen Ländern kopiert wurde. Wer wusste? Wir unterschätzen unser Land oft zu sehr. Das heißt aber nicht, dass es nicht verbessert werden kann. Es gibt immer Raum für Verbesserungen, was von den Quellen hervorgehoben wurde
Es war überraschend zu verstehen, mit welcher Tiefe HIV behandelt wird. Es gibt mehrere Experten, die viel hinzuzufügen haben, obwohl ich dachte, dass das Thema anfangs kaum behandelt wurde. Ist es immer noch tabu? Sicher. Es gibt jedoch fortgeschrittene Arbeiten, um dies zu verhindern. Die Hoffnung keimt noch mehr mit den jüngsten Nachrichten über HIV-Patienten, die möglicherweise von der Infektion geheilt wurden, ohne dass eine Knochenmarktransplantation und eine antiretrovirale Behandlung erforderlich waren.
Kurz gesagt, die Erstellung des Berichts hat mir beim Lernen geholfen, und das allein hat mich zufrieden gestellt. Ich war frustriert darüber, dass ich nicht alle Quellen bekam, die ich brauchte, zum Beispiel Spezialisten für Infektionskrankheiten. Aber das ist in Ordnung, es war auch in diesem Sinne eine Lernerfahrung. Ich hoffe, dass die Dinge, die ich gelernt habe, wie zum Beispiel die HIV-Präventions- und Behandlungsmethoden, die ich in den Inhalten vorgestellt habe, möglichst viele Menschen erreichen und ihnen natürlich Freude am Lesen bereiten.
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